FALLING WALLS Lab Jena: Jenaer Forscherin Dr. Prerana Chaudhari gewinnt Doppelsieg

FALLING WALLS Lab Jena: Wie Prerana Chaudhari Wissenschaft greifbar machte

Wenn Forschung Menschen berührt

Die Atmosphäre in der Imaginata Jena war von gespannter Erwartung geprägt. Rund 200 Gäste verfolgten aufmerksam die Premiere des FALLING WALLS Lab Jena, eines Formats, das wissenschaftliche Spitzenforschung auf wenige Minuten konzentriert und dabei Geschichten erzählt, die weit über Laborwände hinausreichen.

FALLING WALLS Lab Jena Prerana Chaudhari gewinnt Doppelsieg

An diesem Abend ging es nicht nur um wissenschaftliche Exzellenz. Es ging um Ideen, die das Potenzial besitzen, bestehende Grenzen zu überwinden. Um Visionen, die zeigen, wie Forschung das Leben von Menschen verändern kann. Und es ging um eine Forscherin, die mit ihrer Präsentation Jury und Publikum gleichermaßen begeisterte.

Dr. Prerana Chaudhari vom Leibniz-Institut für Alternsforschung – Fritz-Lipmann-Institut (FLI) gelang beim ersten FALLING WALLS Lab Jena ein bemerkenswerter Erfolg: Sie gewann sowohl den Jury- als auch den Publikumspreis und sicherte sich damit die Teilnahme am internationalen Global Finale in Berlin.

 

Premiere für das FALLING WALLS Lab in Jena

Mit der ersten Ausgabe wurde Jena Teil eines weltweiten Netzwerks aus Wissenschaft, Innovation und Zukunftsideen. Das renommierte FALLING WALLS Lab bringt junge Forschende, Studierende und Innovatoren zusammen, die in nur drei Minuten eine wissenschaftliche oder technologische Herausforderung vorstellen, die sie mit ihrer Arbeit überwinden möchten.

Wie funktioniert ein Falling Walls Lab?

Teilnehmen können Studierende, Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler sowie Innovatorinnen und Innovatoren aus unterschiedlichen Disziplinen. Die Präsentationen erfolgen auf Englisch und folgen einem klaren Prinzip:

 

  • 3 Minuten Pitch
  • Interdisziplinäre Fachjury
  • Bewertung nach Innovationsgrad, Relevanz und Präsentation
  • Auswahl eines Siegers oder einer Siegerin für das globale Finale in Berlin
Premiere für das FALLING WALLS Lab in Jena
FALLING WALLS Lab Jena Prerana Chaudhari gewinnt Doppelsieg

Der Veranstaltungsort hätte kaum passender gewählt werden können. Die Imaginata steht seit Jahren für kreatives Denken, Entdecken und den Mut, neue Perspektiven einzunehmen. Genau diese Denkweise prägt auch das FALLING WALLS-Konzept.

Organisiert wurde die Premiere von JENAINNOVATION und der Graduierten-Akademie der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Für den Wissenschaftsstandort Jena war die Veranstaltung ein sichtbares Zeichen dafür, wie stark die Region in Forschung, Innovation und wissenschaftlicher Kommunikation aufgestellt ist.

 

Elf Forschende, drei Minuten und eine entscheidende Idee

Elf Forschende, drei Minuten und eine entscheidende Idee

Elf Teilnehmerinnen und Teilnehmer präsentierten ihre Projekte vor einer interdisziplinären Fachjury. Jede Präsentation musste in nur drei Minuten verständlich, überzeugend und inspirierend sein. Eine besondere Herausforderung, denn komplexe wissenschaftliche Zusammenhänge müssen dabei so erklärt werden, dass sie nicht nur Expertinnen und Experten erreichen, sondern auch ein breites Publikum. Genau hier überzeugte Prerana Chaudhari mit ihrem Vortrag „Breaking the Wall of How We Treat Broken Walls of Our Body“. Bereits der Titel machte neugierig. Doch entscheidend war die Idee dahinter.

Projekt SEAL: Schutzbarrieren des Körpers stärken

Im Mittelpunkt ihres Forschungsprojekts SEAL steht eine Frage, die zahlreiche medizinische Herausforderungen berührt:

Was passiert, wenn die natürlichen Schutzbarrieren unseres Körpers beschädigt werden? Solche Barrieren befinden sich beispielsweise im Darm. Werden sie geschwächt, können Stoffe leichter in das Gewebe eindringen und chronische Entzündungsprozesse begünstigen. Statt ausschließlich die Folgen solcher Schäden zu behandeln, verfolgt Chaudhari einen anderen Ansatz. Ihr Ziel ist es, die Schutzbarriere selbst zu stabilisieren und ihre natürliche Funktion wiederherzustellen.

Die Grundlage dafür bildet ein kleines natürliches Molekül, das aus Forschungsarbeiten an gesunden Hundertjährigen hervorging. Darauf aufbauend werden Wirkstoffansätze entwickelt, die geschädigte Barrieren stärken und langfristig widerstandsfähiger machen könnten. Gerade dieser Perspektivwechsel faszinierte die Jury.

Warum Jury und Publikum gleichermaßen überzeugt waren

In Wissenschaft und Innovation entstehen Durchbrüche häufig dann, wenn bestehende Denkweisen hinterfragt werden. Genau das gelang Prerana Chaudhari.

Wie die Juryvorsitzende Prof. Dr. Miriam Agler-Rosenbaum erklärte, überzeugte insbesondere der grundlegend andere Blick auf das Problem. Anstatt zunächst die Auswirkungen einer geschädigten Barriere zu behandeln, konzentriert sich der Forschungsansatz auf deren Stabilisierung und Wiederherstellung.

Diese Herangehensweise macht das Projekt nicht nur wissenschaftlich interessant, sondern eröffnet auch neue Perspektiven für die zukünftige Gesundheitsforschung. Dass die Forscherin am Ende sowohl den Jurypreis als auch den Publikumspreis erhielt, zeigte eindrucksvoll, wie verständlich und eindringlich sie ihre Forschung vermitteln konnte.

FALLING WALLS Lab Jena Prerana Chaudhari gewinnt Doppelsieg

Von Jena auf die internationale Bühne

Mit ihrem Erfolg qualifizierte sich Prerana Chaudhari für das FALLING WALLS Global Finale in Berlin. Dort treffen die Gewinnerinnen und Gewinner regionaler FALLING WALLS Labs aus aller Welt zusammen.

Für die Wissenschaftsstadt Jena ist dies mehr als nur ein weiterer Wettbewerbserfolg. Es ist ein sichtbarer Beleg dafür, dass innovative Forschung aus Thüringen internationale Aufmerksamkeit erzeugen kann.

Gleichzeitig verdeutlicht die Veranstaltung die Bedeutung moderner Wissenschaftskommunikation. Forschung entfaltet ihre volle Wirkung erst dann, wenn Menschen verstehen, warum sie relevant ist und welchen Beitrag sie für unsere Zukunft leisten kann.

Die Bedeutung des FALLING WALLS Lab für Jena

Die Premiere des FALLING WALLS Lab Jena zeigte eindrucksvoll die Vielfalt der regionalen Forschungslandschaft. Themen aus Medizin, Künstlicher Intelligenz, Nachhaltigkeit, Materialwissenschaften und Bildungsinnovation standen nebeneinander und verdeutlichten die Innovationskraft der Saalestadt.

Für junge Forschende bietet das Format eine einzigartige Bühne. Es schafft Sichtbarkeit, fördert Vernetzung und eröffnet den Zugang zu internationalen Wissenschaftsnetzwerken.

Jena stärkt mit dieser Veranstaltung seine Rolle als Forschungs- und Innovationsstandort und setzt zugleich ein starkes Signal für die nächste Generation wissenschaftlicher Talente.

Wenn Ideen Mauern überwinden

Manche wissenschaftlichen Durchbrüche beginnen nicht mit großen Schlagzeilen, sondern mit einer mutigen Idee und der Fähigkeit, diese verständlich zu erzählen.

Das erste FALLING WALLS Lab Jena hat genau das sichtbar gemacht. Die Veranstaltung verband Wissenschaft mit Storytelling, Forschung mit Öffentlichkeit und innovative Ideen mit echter Begeisterung.

Der Doppelsieg von Prerana Chaudhari steht dabei exemplarisch für eine Forschung, die neue Wege denkt und bestehende Grenzen hinterfragt. Mit ihrem Projekt SEAL reist sie nun nach Berlin und trägt ein Stück Jena auf die internationale Bühne.

Vielleicht liegt genau darin die wichtigste Botschaft des Abends: Große Veränderungen beginnen oft dort, wo jemand den Mut hat, eine scheinbar unüberwindbare Mauer aus einem völlig neuen Blickwinkel zu betrachten.

Premiere in Jena: Das FALLING WALLS Lab kürt Prerana Chaudhari zur Siegerin vor Jury und Publikum.

Schillers Gartenhaus Jena entdecken. Magisches Kulturerbe 2026.

Top Highlight 2026: Schillers Gartenhaus Jena entdecken ✓

Erlebe Schillers Gartenhaus in Jena. Historisches Museum, idyllischer Garten und Kulturprogramm für Familien und Literaturfans.

Schillers Gartenhaus Jena entdecken. Top Highlight 2026.
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Schillers Gartenhaus Jena. Ein Ort lebendiger Literaturgeschichte.

Das Schillers Gartenhaus in Jena gehört zu den bedeutendsten kulturellen Sehenswürdigkeiten Deutschlands und ist ein echtes Highlight für alle, die sich für Literatur, Geschichte und Kultur interessieren. Eingebettet in eine idyllische Gartenanlage verbindet dieser historische Ort authentische Einblicke in das Leben Friedrich Schillers mit einem vielseitigen Kulturangebot. Besucher erleben hier nicht nur ein Museum, sondern einen lebendigen Erinnerungsort, der Vergangenheit und Gegenwart eindrucksvoll miteinander verknüpft.

Schillers Gartenhaus Jena. Ein Ort lebendiger Literaturgeschichte.

Historische Bedeutung und Schillers kreative Jahre

Zwischen 1797 und 1799 lebte Friedrich Schiller in seinem Gartenhaus in Jena und nutzte diesen Rückzugsort als produktive Arbeitsstätte. In dieser Phase entstanden zentrale Werke der Weimarer Klassik, darunter das Drama „Wallenstein“, Teile von „Maria Stuart“ sowie „Die Jungfrau von Orleans“. Auch zahlreiche Balladen, die bis heute zum festen Bestandteil deutscher Literatur zählen, wurden hier verfasst.

Ein besonderes Detail ist die von Schiller errichtete Gartenzinne, die ihm als Arbeitsraum diente. Der Garten selbst wurde von ihm mit großer Sorgfalt gestaltet. Obstbäume, Gemüsebeete und Kräuterflächen spiegeln nicht nur die Lebensweise der damaligen Zeit wider, sondern vermitteln auch ein Gefühl für die enge Verbindung zwischen Natur und geistiger Arbeit.

Treffpunkt großer Dichter. Schiller und Goethe in Jena

Der Garten des Hauses besitzt eine herausragende kulturhistorische Bedeutung. Unter einem bis heute erhaltenen Steintisch traf sich Schiller regelmäßig mit Johann Wolfgang von Goethe. Diese Begegnungen waren prägend für die Entwicklung der Weimarer Klassik und gelten als Meilenstein der deutschen Literaturgeschichte.

Das Gartenhaus zählt zu den wenigen original erhaltenen Wohnstätten Schillers. Gerade diese Authentizität macht den Ort so besonders. Besucher erhalten einen unverfälschten Eindruck vom Alltag und Schaffen eines der wichtigsten deutschen Dichter.

Schillers Garten in Jena entdecken.
Treffpunkt großer Dichter. Schiller und Goethe in Jena.
Jena Kultur pur. Schillers Gartenhaus entdecken. Unvergesslich und beeindruckend.
Schillers Gartenhaus in Jena

Museum und Erlebnisort für Besucher

Heute dient das Schillers Gartenhaus als Museum und kultureller Veranstaltungsort. Die original eingerichteten Wohnräume im Ober- und Dachgeschoss lassen die Lebenswelt des Dichters lebendig werden. Ergänzt wird die Ausstellung durch informative Inhalte zur Jenaer Schaffenszeit Schillers.

Der Garten lädt zum Verweilen ein und bietet eine ruhige Atmosphäre, die zum Nachdenken und Entspannen anregt. Gleichzeitig wird historische Gartenkultur anschaulich vermittelt. Diese Kombination aus Innen- und Außenbereich macht den Besuch besonders abwechslungsreich.

Kulturelles Programm und Angebote

Das Gartenhaus ist weit mehr als eine klassische Ausstellung. Es bietet ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm, das sich an unterschiedliche Zielgruppen richtet. Dazu gehören Lesungen, Erzähltheater sowie kreative Workshops für Kinder und Jugendliche.

Diese Formate sorgen dafür, dass Literatur nicht nur vermittelt, sondern aktiv erlebbar wird. Gerade Familien und Schulklassen profitieren von den interaktiven Angeboten, die Wissen auf anschauliche Weise vermitteln.

Besucherinformationen auf einen Blick

Das Schillers Gartenhaus befindet sich zentral in Jena im Schillergäßchen 2 und liegt in unmittelbarer Nähe zu weiteren kulturellen Einrichtungen. Dadurch lässt sich der Besuch ideal mit anderen Sehenswürdigkeiten kombinieren.

Die Öffnungszeiten sind saisonabhängig geregelt. Von April bis Oktober ist das Museum von Dienstag bis Sonntag zwischen 11 und 17 Uhr geöffnet. In den Wintermonaten gelten angepasste Öffnungstage. An Feiertagen bleibt die Einrichtung geschlossen.

Die Eintrittspreise sind bewusst moderat gehalten, um einen möglichst breiten Zugang zu ermöglichen. Erwachsene zahlen 3,50 Euro, ermäßigte Tickets sind für 2,00 Euro erhältlich.

Der Garten ist teilweise barrierefrei zugänglich, während das historische Gebäude aufgrund seiner Bauweise Einschränkungen aufweist.

Tipps für deinen Besuch

Ein Rundgang durch den Garten gehört zu den absoluten Highlights. Besonders der historische Steintisch, die Gartenzinne und das kleine Küchenhäuschen machen den Charme dieses Ortes aus. Im Inneren erwarten dich authentische Wohnräume und spannende Einblicke in Schillers Leben.

Für einen gelungenen Tagesausflug empfiehlt es sich, den Besuch mit einem Spaziergang durch Jena zu verbinden. Die Altstadt bietet zahlreiche Cafés und weitere Sehenswürdigkeiten, die den Aufenthalt abrunden.

Die beste Reisezeit liegt zwischen Frühling und Herbst. In dieser Zeit zeigt sich der Garten in voller Blüte und das kulturelle Angebot ist besonders umfangreich.

Bedeutung für Tourismus und Region

Das Schillers Gartenhaus spielt eine zentrale Rolle für den Kulturtourismus in Thüringen. Es stärkt die Position Jenas als bedeutenden Standort der Weimarer Klassik und ergänzt das kulturelle Profil der Stadt auf eindrucksvolle Weise.

In Kombination mit weiteren Attraktionen entsteht ein vielseitiges Angebot, das sowohl nationale als auch internationale Besucher anspricht. Besonders in den wärmeren Monaten trägt der blühende Garten zur Attraktivität des Ortes bei.

Blick in die Zukunft

Auch künftig soll das Gartenhaus als lebendiger Kulturort weiterentwickelt werden. Geplant sind neue Vermittlungsformate und digitale Angebote, um zusätzliche Zielgruppen zu erreichen. Gleichzeitig steht der Erhalt des historischen Ensembles im Mittelpunkt, damit dieser einzigartige Ort auch für kommende Generationen erhalten bleibt.

Ein inspirierendes Ausflugsziel in Jena

Schillers Gartenhaus in Jena ist ein Ort, an dem Literaturgeschichte lebendig wird. Die Kombination aus authentischem Museum, idyllischem Garten und vielfältigem Kulturprogramm macht den Besuch zu einem besonderen Erlebnis. Ob als Halbtagesausflug, Familienerlebnis oder kulturelle Entdeckung. Dieses historische Kleinod gehört zu den eindrucksvollsten Sehenswürdigkeiten Thüringens.

Was macht Schillers Gartenhaus in Jena so besonders?

Das Schillers Gartenhaus zählt zu den wenigen original erhaltenen Wohnstätten von Friedrich Schiller. Hier entstanden bedeutende Werke der Weimarer Klassik. Die Kombination aus authentischem Wohnhaus, historischem Garten und kulturellem Programm macht den Ort einzigartig und lebendig.

Welche Werke hat Friedrich Schiller im Gartenhaus geschrieben?

Während seiner Zeit in Jena arbeitete Schiller unter anderem an „Wallenstein“, „Maria Stuart“ und „Die Jungfrau von Orleans“. Zudem entstanden zahlreiche bekannte Balladen, die bis heute zur deutschen Literaturgeschichte gehören.

Schillers Gartenhaus - wie sind die Öffnungszeiten?

Von April bis Oktober ist das Museum in der Regel von Dienstag bis Sonntag zwischen 11 und 17 Uhr geöffnet. In den Wintermonaten gelten verkürzte Öffnungszeiten. An Feiertagen bleibt das Gartenhaus geschlossen.

Ist Schillers Gartenhaus barrierefrei zugänglich?

Der Garten ist über einen separaten Hintereingang teilweise barrierefrei erreichbar. Das historische Gebäude selbst ist aufgrund seiner denkmalgeschützten Struktur jedoch nicht vollständig barrierefrei zugänglich.

Für wen eignet sich ein Besuch im Schillers Gartenhaus?

Das Gartenhaus ist ideal für Literaturinteressierte, Kulturfans, Familien sowie Schulklassen. Durch Ausstellungen, Veranstaltungen und Workshops wird Geschichte anschaulich und abwechslungsreich vermittelt.

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tangente digital art: „The Abbe Number“ – Lichtkunst 2025 am Jenoptik Hochaus

tangente digital art:

„The Abbe Number“ - Lichtkunst 2025 am Jenoptik Hochaus

The Abbe Number: Wenn Licht das Jenoptik-Hochhaus neu erfindet

Es gibt Momente, in denen vertraute Orte plötzlich ihre gewohnte Gestalt verlieren. Augenblicke, in denen Architektur nicht mehr nur aus Beton, Glas und Stahl besteht, sondern zu einer lebendigen Leinwand wird. Genau ein solcher Moment entstand im Oktober 2025 in Jena, als das markante Ernst-Abbe-Hochhaus durch die Lichtinstallation „The Abbe Number“ zu einem spektakulären Kunstwerk wurde.

Als Fotograf faszinieren mich genau diese Begegnungen zwischen Realität und Illusion. Das Spiel aus Licht und Schatten, die Veränderung vertrauter Perspektiven und die Fähigkeit von Kunst, einen bekannten Ort völlig neu erlebbar zu machen. Mit „The Abbe Number“ gelang der Berliner Künstlergruppe ZEITGUISED genau das. Sie verwandelte eines der bekanntesten Wahrzeichen Jenas in eine beeindruckende digitale Lichtskulptur, die Wissenschaft, Kunst und Technologie miteinander verschmelzen ließ.

Wenn ein Hochhaus zum Prisma wird

Wer das Ernst-Abbe-Hochhaus kennt, verbindet mit ihm vor allem die Innovationskraft der Lichtstadt Jena. Doch während der Projektionen zwischen dem 17. und 31. Oktober 2025 schien das Gebäude seine physische Form aufzulösen.

Mithilfe modernster Projection-Mapping-Technologie entstand die Illusion eines riesigen Glasquaders. Das Hochhaus wirkte plötzlich transparent, zerbrechlich und gleichzeitig monumental. Lichtstrahlen brachen sich scheinbar in unzähligen Facetten, Farben entstanden und verschwanden wieder, während sich das Gebäude kontinuierlich verwandelte.

Für die Besucherinnen und Besucher entstand ein außergewöhnliches Erlebnis. Bekannte Architektur wurde zur Projektionsfläche für neue Perspektiven. Jeder Blickwinkel eröffnete andere Eindrücke, jede Minute offenbarte neue Details.

Besonders in den Abendstunden entwickelte die Installation eine magische Wirkung. Wenn die Dunkelheit über Jena hereinbrach und die ersten Lichtprojektionen die Fassade erfassten, entstand ein faszinierendes Zusammenspiel zwischen Stadt, Himmel und digitaler Kunst.

 tangente digital art: Vom 17.–31. Oktober 2025 verwandelt ZEITGUISED das Jenoptik-Hochhaus in Jena mit „The Abbe Number“ in ein leuchtendes Kunstwerk aus Licht und Glas.
 tangente digital art: Vom 17.–31. Oktober 2025 verwandelt ZEITGUISED das Jenoptik-Hochhaus in Jena mit „The Abbe Number“ in ein leuchtendes Kunstwerk aus Licht und Glas.

Eine Hommage an Ernst Abbe und die Wissenschaft des Lichts

Der Titel „The Abbe Number“ verweist auf die sogenannte Abbe-Zahl, eine der wichtigsten Kenngrößen in der Optik. Sie beschreibt die Dispersion von Licht und spielt bis heute eine zentrale Rolle bei der Entwicklung hochwertiger optischer Systeme.

Die Installation würdigte damit nicht nur den Physiker Ernst Abbe, sondern auch die wissenschaftliche Tradition Jenas. Kaum eine andere Stadt ist so eng mit der Erforschung von Licht verbunden wie die Saalestadt. Namen wie Ernst Abbe, Carl Zeiss und Otto Schott prägen bis heute den internationalen Ruf Jenas als Zentrum für Optik und Photonik.

ZEITGUISED griff diese wissenschaftlichen Grundlagen auf und übersetzte sie in eine visuelle Sprache. Statt optische Fehler zu vermeiden, wurden Farbsäume und Lichtbrechungen bewusst zum gestalterischen Element. Das Ergebnis war ein beeindruckendes Farbenspiel, das wissenschaftliche Prinzipien für alle sichtbar und erlebbar machte.

Die fotografische Faszination von Licht und Bewegung

Für Fotografen gehören Lichtinstallationen zu den spannendsten Motiven überhaupt. Keine Projektion gleicht der anderen. Farben verändern sich innerhalb von Sekunden, Formen entstehen und verschwinden wieder.

Bei „The Abbe Number“ lag die Herausforderung nicht nur in der technischen Umsetzung der Fotografie. Viel wichtiger war die Frage, wie sich die Atmosphäre dieses Erlebnisses in einem einzelnen Bild festhalten lässt.

Die Projektionen lebten von Bewegung und Transformation. Das Hochhaus schien zu atmen, sich zu öffnen und wieder zu schließen. Jeder Moment war einzigartig.

Besonders reizvoll waren die Spiegelungen auf umliegenden Glasflächen sowie die Kontraste zwischen der historischen Stadtlandschaft und der futuristischen Lichtkunst. Genau diese Gegensätze verliehen den Bildern eine besondere Dynamik.

Fotografie bedeutet in solchen Situationen, den richtigen Augenblick zu erkennen. Nicht die Technik steht im Vordergrund, sondern die Fähigkeit, Emotionen sichtbar zu machen und einen flüchtigen Moment dauerhaft festzuhalten.

ZEITGUISED. Internationale Pioniere digitaler Kunst

Hinter der Installation steht das Berliner Studio ZEITGUISED, das international zu den renommiertesten Akteuren der digitalen Kunstszene zählt.

Seit Jahrzehnten beschäftigen sich die Künstler mit computergenerierten Bildwelten, virtuellen Räumen und den Möglichkeiten algorithmischer Gestaltung. Ihre Arbeiten bewegen sich an der Schnittstelle von Design, Technologie und visueller Kunst.

Bekannt wurden sie unter anderem durch Projekte wie „The Zoo“ oder „Peripetics“, die weltweit Aufmerksamkeit erregten. Mit „The Abbe Number“ gelang ihnen in Jena eine beeindruckende Verbindung von wissenschaftlicher Geschichte und zeitgenössischer Medienkunst.

Die Installation zeigte eindrucksvoll, wie digitale Technologien neue Formen künstlerischen Ausdrucks ermöglichen und gleichzeitig historische Themen auf innovative Weise vermitteln können.

Ein Hochhaus als Prisma – Hommage an Ernst Abbe: Lichtkunst von ZEITGUISED
The Abbe Number verwandelte das Jenoptik-Hochhaus in Jena in ein spektakuläres Lichtkunstwerk aus Farben, Wissenschaft und digitaler Kunst.

tangente digital art macht Kunst für alle sichtbar

Die Projektion war Teil der Reihe „tangente digital art“, die von Jenoptik initiiert wurde. Seit ihrer Weiterentwicklung im Jahr 2022 verfolgt die Reihe das Ziel, digitale Kunst aus Museen und Galerien heraus in den öffentlichen Raum zu bringen.

Die riesigen Fassadenflächen des Ernst-Abbe-Hochhauses bieten dafür ideale Voraussetzungen. Auf bis zu 960 Quadratmetern entstehen spektakuläre Kunstwerke, die von allen Menschen kostenfrei erlebt werden können.

Gerade diese Offenheit macht das Projekt so besonders. Kunst wird nicht hinter Eintrittskarten oder Museumsmauern verborgen, sondern Teil des städtischen Lebensraums.

Die Zusammenarbeit mit Jenoptik, JenaKultur, Galerie Huber & Treff, Robert Seidel und der Laser Event Company zeigt eindrucksvoll, wie stark Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft in Jena miteinander verbunden sind.

Jena als Lichtstadt neu erleben

„The Abbe Number“ war weit mehr als eine Lichtinstallation. Das Projekt erzählte die Geschichte einer Stadt, deren Identität eng mit dem Thema Licht verbunden ist.

Die Projektionen machten sichtbar, was Jena seit Generationen prägt. Forschung, Innovation und die Fähigkeit, wissenschaftliche Erkenntnisse mit kreativen Ideen zu verbinden.

Für Besucherinnen und Besucher entstand ein Erlebnis, das gleichermaßen beeindruckte, inspirierte und zum Nachdenken anregte. Die Grenzen zwischen Kunstwerk und Gebäude verschwammen. Das Hochhaus wurde selbst zum Akteur einer visuellen Erzählung.

Wenn Wissenschaft zur Kunst wird

Manche Kunstwerke beeindrucken durch ihre Größe. Andere durch ihre Technik. „The Abbe Number“ gelang etwas noch Wertvolleres. Die Installation schuf eine emotionale Verbindung zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Für mich als Fotograf war diese Lichtkunst ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie Licht unsere Wahrnehmung verändern kann. Bekannte Orte erscheinen plötzlich neu, vertraute Strukturen entwickeln ungeahnte Facetten und wissenschaftliche Ideen werden zu visuellen Erlebnissen.

Mit „The Abbe Number“ verwandelte ZEITGUISED das Jenoptik-Hochhaus nicht nur in ein Kunstwerk. Die Installation machte sichtbar, warum Jena zu Recht als Lichtstadt bekannt ist und wie faszinierend die Verbindung von Wissenschaft, Technologie und Kreativität sein kann.

Adresse

JenafotografX
Jenaische Straße 1
D - 07747 Jena

Telefon

(03641) 92 63 788

Mobil: 0178 / 673 90 47

Fotoworkshop Lichtmalerei in Jena 2026

Fotoworkshop Lichtmalerei mit Model im Paradies // leuchtende Portale und fantastische Wesen

Veranstaltet wird der Workshop von der Künstlerischen Abendschule Jena. Die Leitung übernimmt André Helbig, der die Teilnehmenden in die Grundlagen und kreativen Möglichkeiten der Lichtmalerei einführt. Die Teilnehmerzahl ist bewusst klein gehalten, sodass individuelles Arbeiten und persönliche Betreuung möglich sind. Nach der Anmeldung erhalten alle Teilnehmenden weitere Informationen zum genauen Treffpunkt und zum benötigten Equipment.

Lightpainting bewegte Dinge mit Licht, Foto: Jenafotografx.de

Lightpainting bewegte Dinge mit Licht, Foto: Jenafotografx.de

Was ist Lightpainting?

Lichtmalerei, häufig auch als Lightpainting bezeichnet, zählt zu den experimentellen Bereichen der Fotografie. Durch Langzeitbelichtungen entstehen Bilder, bei denen Lichtquellen gezielt eingesetzt werden, um Formen, Muster oder komplette Bildkompositionen sichtbar zu machen. Bereits einfache Hilfsmittel wie Taschenlampen, Smartphones oder Wunderkerzen eröffnen zahlreiche kreative Möglichkeiten.

Im Mittelpunkt des ersten Workshops stehen genau diese Grundlagen. Schritt für Schritt lernen die Teilnehmenden verschiedene Lichtquellen gezielt einzusetzen und die Belichtungszeit der Kamera sinnvoll zu nutzen. Ziel ist es, eigene Bildideen umzusetzen und die Wirkung von Licht während einer Langzeitaufnahme kennenzulernen.

Technik und Ausrüstung bei der Lichtmalerei

Um Lightpainting zu betreiben, benötigt man:

  • Eine Kamera mit manuellen Einstellungen (vorzugsweise eine DSLR oder Systemkamera)
  • Ein Stativ, um Verwacklungen zu vermeiden
  • Eine Lichtquelle (z. B. Taschenlampen, LED-Streifen, Feuerwerkskörper, Wunderkerzen oder sogar Smartphones)
  • Dunkelheit oder eine schwach beleuchtete Umgebung, damit das Licht klar sichtbar bleibt
  • Eine lange Belichtungszeit (mehrere Sekunden bis Minuten, je nach gewünschtem Effekt)
  • Fernauslöser oder Selbstauslöser, um Erschütterungen der Kamera zu vermeiden

Für Einsteiger und erfahrene Fotografen geeignet

Der Workshop richtet sich ausdrücklich sowohl an Menschen ohne Vorkenntnisse als auch an Fotografen mit ersten Erfahrungen im Bereich der Langzeitbelichtung.

Durch die kleine Gruppengröße von vier bis maximal acht Personen bleibt ausreichend Zeit für individuelle Fragen und praktische Unterstützung. Dadurch können verschiedene Kameraeinstellungen ausprobiert und kreative Ideen gemeinsam entwickelt werden.

Lightpainting, Lichtmalerei

Lightpainting, Lichtmalerei für kreative Kunst ohne Grenzen

Techniken des Lightpaintings

Es gibt verschiedene Arten, Lightpainting zu nutzen:

  • Freies Zeichnen: Man bewegt die Lichtquelle während der Belichtung und „malt“ Formen, Figuren oder Schriftzüge in die Luft.
  • Lichtquellen für spezielle Effekte: LED-Stäbe oder Taschenlampen mit Farbfiltern können für bunte und kreative Effekte verwendet werden.
  • Beleuchtung von Objekten oder Personen: Hierbei werden Teile der Szene mit Licht hervorgehoben.
  • Stahlwolle-Lightpainting: Brennende Stahlwolle erzeugt funkelnde, feurige Muster.
Tipps für beeindruckende Lightpainting-Bilder
  • Niedrige ISO-Werte (100–400), um Rauschen zu vermeiden
  • Geschlossene Blende (f/8 bis f/16), um mehr Schärfe zu erhalten
  • Experimentieren mit verschiedenen Lichtquellen und Bewegungen
  • Ein dunkler Hintergrund sorgt für stärkere Kontraste
  • Planung und Übung verbessern das Ergebnis

 

Experimentelle Fotografie, Langzeitbelichtung und Lightpainting, Fotoworkshop in Jena

Experimentelle Fotografie, Langzeitbelichtung und Lightpainting

Für Einsteiger und erfahrene Fotografen geeignet

Der Workshop richtet sich ausdrücklich sowohl an Menschen ohne Vorkenntnisse als auch an Fotografen mit ersten Erfahrungen im Bereich der Langzeitbelichtung.

Durch die kleine Gruppengröße von vier bis maximal acht Personen bleibt ausreichend Zeit für individuelle Fragen und praktische Unterstützung. Dadurch können verschiedene Kameraeinstellungen ausprobiert und kreative Ideen gemeinsam entwickelt werden.

Workshopreihe Lichtmalerei in Jena mit fünf Terminen

Freitag, 21.08. | 20:00 bis 24:00 Uhr
Mit Model im Paradies.
Leuchtende Portale und fantastische Wesen

Freitag, 11.09. | 19:00 bis 23:00 Uhr
Saale und Strand 22.
Fotografie am und im Wasser

Freitag, 25.09. | 18:00 bis 22:00 Uhr
Stadtpanorama.
Nächtliche Stadtlandschaften mit Leuchteffekten

Jeder Workshop setzt eigene gestalterische Schwerpunkte und eröffnet unterschiedliche Motive der Lichtmalerei und Langzeitfotografie.

Teilnahmegebühren und Anmeldung

Die Teilnahme an einem einzelnen Workshop kostet 30 Euro.

Wer zwei oder mehrere Termine bucht, zahlt 20 Euro pro Workshop. Für die komplette Workshopreihe mit allen fünf Terminen beträgt die Teilnahmegebühr 75 Euro.

Die Anmeldung erfolgt per E-Mail an andrehelbig@arth-design.de. Nach erfolgreicher Anmeldung erhalten die Teilnehmenden weitere organisatorische Informationen sowie Hinweise zur benötigten Ausrüstung.

Kreatives Freizeitangebot für Fotografie in Jena

Fotoworkshops gehören seit Jahren zum kreativen Freizeitangebot in Jena und sprechen Menschen an, die ihre fotografischen Fähigkeiten erweitern möchten. Besonders das Thema Lightpainting verbindet technisches Wissen mit gestalterischer Kreativität und eröffnet zahlreiche Möglichkeiten für außergewöhnliche Bildideen.

Mit verschiedenen Veranstaltungsorten entlang der Saale sowie bekannten Plätzen im Stadtgebiet nutzt die Workshopreihe unterschiedliche Kulissen der Stadt. Dadurch entstehen abwechslungsreiche Motive und neue Perspektiven auf Jena bei Nacht.

Die Künstlerische Abendschule Jena ergänzt mit diesem Angebot ihr kreatives Kursprogramm und bietet Fotografieinteressierten die Möglichkeit, unter fachlicher Anleitung neue Techniken kennenzulernen und eigene Erfahrungen im Bereich der experimentellen Fotografie zu sammeln.

Kontakt

Fototour Bockwindmühle Jena 2027 – Nachtfotografie & Lichtmalerei

Fototour Nachtfotografie und Lightpainting an der Bockwindmühle Krippendorf am 21. August 2027

Fotografie bei Nacht eröffnet Perspektiven, die tagsüber verborgen bleiben. Am Samstag, 21. August 2027, findet an der historischen Bockwindmühle im Jenaer Ortsteil Krippendorf eine gemeinsame Fototour rund um Nachtfotografie, Lightpainting und Langzeitbelichtung statt. Beginn ist 20.00 Uhr direkt an der Bockwindmühle in Krippendorf.

Die Veranstaltung richtet sich an alle Fotografiebegeisterten, die Freude am kreativen Arbeiten mit der Kamera haben. Im Mittelpunkt stehen gemeinsames Ausprobieren, Erfahrungsaustausch und das Fotografieren außergewöhnlicher Lichtsituationen. Die landschaftliche Umgebung der Bockwindmühle sowie der Nachthimmel bieten dafür passende Voraussetzungen.

Fototour Bockwindmühle Jena 2027 - Fotografie & Lichtmalerei

Fototour Bockwindmühle Jena 2027 – Fotografie & Lichtmalerei

Veranstaltungsdetails

  • Veranstaltung: Fototour Nachtfotografie und Lightpainting an der Bockwindmühle Krippendorf
  • Datum: Samstag, 21. August 2027
  • Uhrzeit: 20.00 Uhr
  • Ort: Bockwindmühle Krippendorf, Zur Windmühle, 07751 Jena (OT Krippendorf)
  • Veranstalter: JenaFotografx
  • Zielgruppe: Fotografiebegeisterte, Hobbyfotografen und Interessierte an Nachtfotografie
  • Kosten: Spaß an der Fotografie

Nachtfotografie und Lightpainting in Jena erleben

Die Fototour an der Bockwindmühle verbindet verschiedene fotografische Techniken miteinander. Während der Abendstunden entstehen ideale Bedingungen, um mit Lichtquellen zu experimentieren und kreative Langzeitbelichtungen aufzunehmen.

Geplant sind Aufnahmen mit unterschiedlichen Lichtquellen, die während langer Belichtungszeiten beeindruckende Lichtspuren erzeugen. Dabei entstehen Motive, die mit bloßem Auge in dieser Form kaum wahrgenommen werden können.

Auch die Landschaft rund um die Bockwindmühle sowie der Nachthimmel werden in die Fototour einbezogen. Beide Motive eignen sich hervorragend für Langzeitbelichtungen und ermöglichen abwechslungsreiche Bildkompositionen.

Was Besucher bei der Fototour erwartet

Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht das gemeinsame Fotografieren. Teilnehmende können eigene Ideen ausprobieren, verschiedene Perspektiven testen und Erfahrungen austauschen.

Besonders gefragt sind kreative Ansätze. Wer bereits Ideen für spannende Lichtmotive oder außergewöhnliche Bildkompositionen hat, kann diese gemeinsam mit den anderen Teilnehmenden umsetzen.

Im Ausgangstext wird beispielsweise die Gestaltung eines Saturns mit leuchtenden Ringen erwähnt. Solche Motive entstehen ausschließlich durch Licht und Fantasie während einer langen Belichtungszeit.

Der offene Charakter der Veranstaltung bietet Raum zum Experimentieren. Jede Aufnahme entwickelt sich individuell und lädt dazu ein, neue fotografische Möglichkeiten kennenzulernen.

Was ist Langzeitbelichtung in der Fotografie?

Die Langzeitbelichtung zählt zu den bekanntesten Techniken der kreativen Fotografie. Dabei bleibt der Verschluss der Kamera deutlich länger geöffnet als bei einer normalen Aufnahme. Dadurch kann wesentlich mehr Licht auf den Kamerasensor treffen.

Die Belichtungszeit reicht je nach Motiv von mehreren Sekunden bis zu einigen Minuten. Während unbewegte Objekte scharf dargestellt werden, erscheinen Bewegungen als weiche oder leuchtende Spuren.

Typische Einsatzgebiete sind:

  • Lichtspuren bewegter Lichtquellen
  • Lightpainting mit Taschenlampen oder Leuchtstäben
  • Sternenspuren am Nachthimmel
  • Landschaftsaufnahmen in der Dämmerung
  • Nachtfotografie ohne Blitz
  • kreative Bewegungseffekte

Durch diese Technik entstehen Fotografien mit einer besonderen Bildwirkung, die sich deutlich von klassischen Momentaufnahmen unterscheiden.

Experimentelle Fotografie, Langzeitbelichtung und Lightpainting

Experimentelle Fotografie, Langzeitbelichtung und Lightpainting

Du möchtest dabei sein? Dann freue ich mich auf deine Nachricht.

Die Bockwindmühle Krippendorf als Fotomotiv

Die historische Bockwindmühle im Ortsteil Krippendorf gehört zu den markanten Bauwerken im Westen von Jena. Gerade während der Abendstunden entwickelt der Standort eine besondere Atmosphäre.

Das Bauwerk bietet zahlreiche Möglichkeiten für unterschiedliche Perspektiven. Fotografiert werden kann sowohl aus Bodennähe als auch aus größerer Entfernung. Gemeinsam mit dem offenen Himmel entstehen Motive, die sich hervorragend für Langzeitbelichtungen eignen.

Die Kombination aus historischer Architektur, freier Landschaft und nächtlicher Beleuchtung macht den Standort für Fotografen besonders interessant.

Welche Ausrüstung empfohlen wird

Für erfolgreiche Langzeitbelichtungen empfiehlt sich eine geeignete Fotoausrüstung.

Dazu gehören insbesondere:

  • Kamera mit manuellen Einstellungsmöglichkeiten
  • stabiles Stativ
  • Fernauslöser oder Selbstauslöser
  • geladene Akkus
  • ausreichend Speicherkarten

Im Ausgangstext wird außerdem darauf hingewiesen, warme Kleidung mitzubringen. Selbst im August können die Abend- und Nachtstunden deutlich kühler ausfallen.

Ein stabiles Stativ ist für Langzeitbelichtungen unverzichtbar. Bereits kleinste Bewegungen können zu unscharfen Bildern führen.

Kreative Möglichkeiten mit Lightpainting

Beim Lightpainting entstehen Bilder, indem Lichtquellen während der Belichtung gezielt bewegt werden. Taschenlampen, LED-Leuchten oder andere Lichtquellen erzeugen dabei Linien, Formen und Figuren.

Die Kamera zeichnet diese Bewegungen während der langen Belichtungszeit vollständig auf. Dadurch entstehen individuelle Kunstwerke, die jedes Foto einzigartig machen.

Da während der Fototour ausdrücklich zum Experimentieren eingeladen wird, können eigene Ideen direkt vor Ort ausprobiert werden.

Freizeitveranstaltung für Fotografiebegeisterte in Thüringen

Fotografieveranstaltungen unter freiem Himmel gehören für viele Hobbyfotografen zu den abwechslungsreichen Freizeitangeboten in Thüringen. Die Kombination aus Natur, historischer Kulisse und kreativer Fotografie schafft ideale Bedingungen für gemeinsames Fotografieren.

Die Bockwindmühle Krippendorf bietet dafür eine passende Umgebung. Gleichzeitig ermöglicht der Austausch unter Gleichgesinnten neue Anregungen für eigene Projekte und Bildideen.

Treffpunkt und wichtige Hinweise

Treffpunkt ist am Samstag, 21. August 2027, um 20.00 Uhr direkt an der Bockwindmühle Krippendorf.

Adresse:

  • Zur Windmühle
  • 07751 Jena (OT Krippendorf)

Teilnehmende sollten wettergerechte Kleidung sowie ein Stativ mitbringen. Eigene kreative Ideen und der Spaß am Fotografieren stehen während der gemeinsamen Fototour im Mittelpunkt.

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