Lightpainting, wenn Licht Gefühle schreibt
Wo Dunkelheit beginnt, erwacht Magie.
Tanzende Lichtspuren voller Emotion.
Wer von Euch Lust auf Lightpainting hat und seine Ideen gerne mit einbringt, schaut mal in die Veranstaltungen rein. Oder schreibt mir eine Nachricht.
Lightpainting - kreative Welten!
Es gilt, experimentieren und zu testen, wie Formen und Farben in der Dunkelheit wirken und wie man sie einfangen und betrachten kann. Für mich ist Lightpainting noch ein sehr junges Themengebiet und stehe quasi noch am Anfang meiner Projekte. Was ich aber bereits mit Sicherheit sagen kann, es macht so viel Spaß, dass es noch sehr viele Projekte und auch neue kreative Kompositionen geben wird. Seid also gespannt und bleibt neugierig.
Mit jeder Session merke ich, wie sich mein Blick für Licht verändert. Man beginnt, Bewegungen anders wahrzunehmen, Schatten neu zu interpretieren und selbst kleinste Lichtquellen als potenzielle Werkzeuge zu begreifen. Die Dunkelheit wird nicht mehr als Einschränkung empfunden, sondern als Bühne, auf der sich Ideen frei entfalten können. Besonders spannend ist für mich, wie sich technische Präzision und spielerische Kreativität verbinden: Man plant, probiert, verwirft, entdeckt und überrascht sich selbst immer wieder. Genau diese Mischung aus Kontrolle und Zufall macht Lightpainting so lebendig. Ich freue mich darauf, weiter zu wachsen, neue Techniken zu lernen und meinen eigenen Stil zu formen — Schritt für Schritt, Lichtspur für Lichtspur.
Was ist Lightpainting?
Lightpainting (auch Lichtmalerei oder Light Art Performance Photography, LAPP) ist eine fotografische Technik, bei der mit einer Lichtquelle während einer Langzeitbelichtung gezeichnet oder beleuchtet wird. Dadurch entstehen faszinierende Effekte, die mit bloßem Auge nicht sichtbar sind.
Technik und Ausrüstung
Um Lightpainting zu betreiben, benötigt man:
- Eine Kamera mit manuellen Einstellungen (vorzugsweise eine DSLR oder Systemkamera)
- Ein Stativ, um Verwacklungen zu vermeiden
- Eine Lichtquelle (z. B. Taschenlampen, LED-Streifen, Feuerwerkskörper, Wunderkerzen oder sogar Smartphones)
- Dunkelheit oder eine schwach beleuchtete Umgebung, damit das Licht klar sichtbar bleibt
- Eine lange Belichtungszeit (mehrere Sekunden bis Minuten, je nach gewünschtem Effekt)
- Fernauslöser oder Selbstauslöser, um Erschütterungen der Kamera zu vermeiden
Techniken des Lightpaintings
Es gibt verschiedene Arten, Lightpainting zu nutzen:
- Freies Zeichnen: Man bewegt die Lichtquelle während der Belichtung und „malt“ Formen, Figuren oder Schriftzüge in die Luft.
- Lichtquellen für spezielle Effekte: LED-Stäbe oder Taschenlampen mit Farbfiltern können für bunte und kreative Effekte verwendet werden.
- Beleuchtung von Objekten oder Personen: Hierbei werden Teile der Szene mit Licht hervorgehoben.
- Stahlwolle-Lightpainting: Brennende Stahlwolle erzeugt funkelnde, feurige Muster.
Tipps für beeindruckende Lightpainting-Bilder
- Niedrige ISO-Werte (100–400), um Rauschen zu vermeiden
- Geschlossene Blende (f/8 bis f/16), um mehr Schärfe zu erhalten
- Experimentieren mit verschiedenen Lichtquellen und Bewegungen
- Ein dunkler Hintergrund sorgt für stärkere Kontraste
- Planung und Übung verbessern das Ergebnis

Lightpainting mit ZOLAG, alias Olaf Schieche.
Du möchtest in die kreative Welt der Lichtmalerei eintauchen und suchst Insprirationen, Tipps zu Techniken und den Werkzeugen, die verwendet werden können ?
Dann kann ich Dir die Internetseiten von Olaf Schieche alias ZOLAQ sehr ans Herz legen. Olaf ist seit mehr als 10 Jahren ein wahrer Künstler im Bereich der Lichtmalerie und bietet auf seiner Webseite nicht nur spannenden Input rund um das Thema Lightpainting an.
In der Rubrik Termine findest Du zahlreiche Möglichkeiten an einem der aktuellen Workshops zu unterschiedlichen Themen (Langzeitbelichtung, Lightpainting ... oder auch Streetfotografie) teilzunehmen.





















