Lost Places Thüringen: Sanatorium Schwarzeck Bad Blankenburg
Das verlassene Sanatorium Schwarzeck in Bad Blankenburg. Ein Lost Place in Thüringen mit spannender Geschichte, einzigartiger Architektur und faszinierenden Fotomotiven.
Lost Places - Geschichte ist spürbar!
Lost Places - verlassene Orte, haben etwas Mystisches, sie haben eine Vergangenheit und erzählen Geschichten, die man mitunter hier und da erkennen kann. Es sind kleine Details, die etwas über das, was einmal war - verraten. Das Spannende dabei ist, auf Entdeckungsreise zu gehen und die Geheimnisse herauszufinden.
Ziemestalbrücke Brücke in Remptendorf
Verlassene Orte üben seit jeher eine besondere Faszination auf uns aus. Ihre Stille erzählt Geschichten von einer vergangenen Zeit. Einer dieser beeindruckenden Lost Places liegt tief verborgen im Thüringer Wald: die Ziemestalbrücke bei Remptendorf. Einst ein Meisterwerk der Ingenieurskunst, heute ein stillgelegtes Denkmal – und ein beliebtes Ziel für Wanderer, Fotografen und Lost-Place-Entdecker.
Lost Places in Thüringen – Faszination des Verfalls
Lost Place Sanatorium Schwarzeck
Verlassene Orte, sogenannte Lost Places, sind mehr als nur Ruinen. Sie sind stille Chronisten vergangener Zeiten, die Geschichten von Aufstieg, Niedergang und Vergessen erzählen. In Thüringen gibt es zahlreiche solcher Orte, doch das Sanatorium Schwarzeck in Bad Blankenburg gehört zu den eindrucksvollsten. Für Fotografen ist es ein Ort voller Atmosphäre, der Vergangenheit und Gegenwart in einzigartigen Bildern vereint.
Die Anfänge: Von der Turmvilla zur Klenganstalt
Die Geschichte des Schwarzecks beginnt 1872 mit der Errichtung der Turmvilla durch Hauptmann Lambrecht. Seine Frau Berta gründete eine Klenganstalt, in der Waldfrüchte und Blüten gesammelt und getrocknet wurden. Diese frühe Nutzung zeigt, wie eng Natur und Architektur hier von Anfang an verbunden waren.
1893 verkaufte Frau Lambrecht das Anwesen an Carl Hohenberg, der eine Kur- und Wasserheilanstalt gründete. Damit begann die Transformation des Ortes zu einem Zentrum der Heilkunst. Schon damals war die Lage am Rand des Schwarzatals ideal für Erholung und Heilung – eingebettet in Wälder, mit klarer Luft und weitem Blick über die Landschaft.
Das ehemalige Sanatorium Schwarzeck in Bad Blankenburg kann nur eingeschränkt im Rahmen von geführten Vorstellungen und Veranstaltungen besichtigt werden. Teile des maroden und leerstehenden Objekts sind als "Lost Place" über den betreuenden Verein Schwarzeckfreunde e.V. bei geführten Terminen zugänglich.
Fotogalerie Schwarzeck – Dreizehn Perspektiven auf Architektur, Licht und Verfall
Aufstieg zum Sanatorium Schwarzeck
1901 pachtete Sanitätsrat Dr. Paul Wiedeburg das Gebäude und eröffnete gemeinsam mit Dr. Karl Schulze das „Thüringer Waldsanatorium Schwarzeck“. Unter seiner Leitung entwickelte sich die Anlage zu einem der bedeutendsten Sanatorien Thüringens.
Zwischen 1909 und 1911 entstanden unter dem Architekten Ernst Rossius-Rhyn repräsentative Erweiterungsbauten wie das Hauptgebäude, das Saalgebäude und das Schweizerhaus. Das Sanatorium bot Platz für über 120 Patienten und war bekannt für moderne Heilmethoden: Diätkuren, Bäder, Fastenkuren, Kurzwellentherapie und Psychotherapie.
Der Architekt legte besonderen Wert auf die Einbettung in die Natur und auf architektonische Details. Der blau-weiße Anstrich und die markanten Fensterläden machten das Gebäude weithin sichtbar – ein Blickfang im Schwarzatal. Für die damalige Zeit war das Schwarzeck ein Symbol für Fortschritt und Wohlstand.
Nutzung im 20. Jahrhundert – Vom Sanatorium zur Parteischule
Nach Wiedeburgs Tod 1935 übernahm sein Sohn das Sanatorium, verkaufte es jedoch 1937 an das Deutsche Reich. Das Gebäude wurde zur Ingenieurtechnischen Schule der Luftwaffe und später zur Rehabilitationsklinik.
Ab 1947 nutzte die SED das Schwarzeck als Parteischule. In dieser Zeit wurde die Anlage stark verändert, viele ursprüngliche Details gingen verloren. Erst nach der Wende übernahm eine Hotelgesellschaft das Anwesen, doch die Nutzung endete 1996. Seitdem verfällt das Gebäude zunehmend. Vandalismus, Witterung und fehlende Investitionen haben ihre Spuren hinterlassen – und zugleich die besondere Aura des Ortes verstärkt.
Heute steht das Schwarzeck leer, doch seine Geschichte ist noch immer spürbar. Jeder Raum erzählt von einer anderen Epoche: von der Blütezeit des Kurwesens, von militärischer Nutzung und politischer Schulung bis hin zum langsamen Verfall.
Lost Place Sanatorium Schwarzeck - Thüringens vergessene Geschichte im Fokus der Fotografie
Fotografische Perspektive: Schwarzeck als Lost Place
Für Fotografen ist das Schwarzeck ein Paradies der Motive:
Lichtspiele durch zerbrochene Fenster und offene Räume
Details wie rostige Geländer, verblasste Schriftzüge und verwitterte Türen
Kontraste zwischen Natur, die sich das Gelände zurückholt, und der einst stolzen Architektur
Atmosphäre von Stille, Vergänglichkeit und geheimnisvoller Geschichte
Besonders spannend ist die Kombination aus repräsentativer Architektur und sichtbarem Verfall. Die Natur dringt durch Risse und offene Dächer ins Innere, während die Mauern noch immer von der einstigen Bedeutung zeugen. Für Fotografen bedeutet das: jede Aufnahme ist ein Spiel mit Zeit, Licht und Erinnerung.
Ein Rundgang durch das Schwarzeck ist wie eine Reise durch verschiedene fotografische Genres – von Architektur über Detailstudien bis hin zu atmosphärischen Landschaftsaufnahmen. Die verwilderten Außenanlagen bieten ebenso spannende Motive wie die verlassenen Innenräume.
Ein Ort zwischen Geschichte und Verfall
Das Sanatorium Schwarzeck ist mehr als ein Lost Place – es ist ein Kulturdenkmal Thüringens, das die Entwicklung von Kurwesen, Architektur und Gesellschaft widerspiegelt. Für Fotografen bietet es eine unvergleichliche Kulisse, die Vergangenheit und Gegenwart in eindrucksvollen Bildern vereint.
Wer Lost Places liebt, findet hier einen Ort, der Geschichte und Vergänglichkeit auf einzigartige Weise verbindet. Das Schwarzeck ist ein Mahnmal für den Wandel der Zeit – und zugleich ein Schatz für die Fotografie.
Fototour Jena „Über den Dächern der Stadt“: Jena aus neuen Perspektiven fotografieren
Jena lässt sich auf vielfältige Weise fotografieren. Bei der Fototour „Über den Dächern von Jena“ am Samstag, 18. September 2027 steht deshalb die Stadt aus einer besonderen Perspektive im Mittelpunkt. Die gemeinsame Fototour führt zunächst auf die Dachterrasse des Sonnenhofgebäudes und später auf den Johannisturm. Dort entstehen Motive mit Blick auf die Jenaer Innenstadt.
Fototour Jena: Im weiteren Verlauf geht es um Fotografie in den Abend- und Nachtstunden, um Langzeitbelichtung und um kreative Lichtexperimente. Auch Lightpainting und eigene fotografische Ideen gehören zum Konzept. Treffpunkt ist am Markt in Jena. Die Teilnahme kostet 0,00 Euro. Im Mittelpunkt steht der gemeinsame Spaß an der Fotografie.
Veranstaltungssteckbrief
Veranstaltung: Fototour „Über den Dächern von Jena“ Datum: Samstag, 18.09.2027 Treffpunkt: Am Markt, 07743 Jena Uhrzeit: Im Ausgangstext nicht angegeben Kosten: 0,00 Euro Themen: Stadtfotografie, Langzeitbelichtung, Lichtmalerei, Lightpainting und kreative Fotografie Mitbringen: Kamera und Stativ sowie alles, was für Lichtexperimente benötigt wird Anmeldung: Eine Nachricht an den Veranstalter genügt
Fototour Jena Über den Dächern der Stadt 2027
Von der Dachterrasse des Sonnenhofgebäudes zum Johannisturm
Fototour Jena: Den Auftakt der Fototour bildet die Dachterrasse des Sonnenhofgebäudes. Von dort bietet sich die Möglichkeit, die Innenstadt von Jena aus einer erhöhten Perspektive zu fotografieren. Gerade die Abendstunden eröffnen dabei andere Möglichkeiten als klassische Aufnahmen am Tag.
Später führt die Tour noch höher hinaus. Auf dem Johannisturm stehen verschiedene Motive der Jenaer Innenstadt im Mittelpunkt. Genannt werden unter anderem die Johannisstraße, die Stadtkirche, die Wagnergasse und der Leutragraben.
Damit verbindet die Fototour unterschiedliche Perspektiven auf die Stadt. Neben klassischen Stadtansichten geht es auch darum, mit Licht, Bewegung und unterschiedlichen Belichtungszeiten zu experimentieren.
Fototour Jena Über den Dächern der Stadt 2027
Fototour Jena: Lichtmalerei und kreative Experimente in der Dunkelheit
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Lichtexperimenten. Orte wie der Pulverturm und das Jenaer Paradies werden im Ausgangstext als mögliche Kulissen für kreative Aufnahmen genannt.
Dabei geht es nicht allein darum, ein Motiv möglichst exakt abzubilden. Die Teilnehmer können eigene Ideen entwickeln und ausprobieren. So kann beispielsweise ein Baum aus unterschiedlichen Winkeln mit Licht bestrahlt und anschließend mit verschiedenen Belichtungszeiten fotografiert werden.
Unter dem Titel „DarkSide“ werden Lichtmalerei und kleine verrückte Geschichten im Dunkeln zusammengebracht. Das Ziel besteht darin, zu experimentieren, gemeinsam Spaß zu haben und Fotos mit besonderen Effekten entstehen zu lassen.
Fototour Jena: Auch eigene Vorschläge sind ausdrücklich willkommen. Wer eine Idee hat, die schon immer einmal mit der Kamera umgesetzt werden sollte, kann diese in die Fototour einbringen.
Fototour "Über den Dächern von Jena"
Lightpainting: Formen und Farben sichtbar machen
Lightpainting, also Lichtmalerei, eröffnet bei Dunkelheit zahlreiche Möglichkeiten. Mit relativ einfachen Mitteln lassen sich Formen und Farben erzeugen und fotografisch festhalten.
Bei der Fototour steht deshalb das Experimentieren im Vordergrund. Es geht darum, zu testen, wie Licht in der Dunkelheit wirkt und wie sich diese Effekte mit der Kamera einfangen lassen.
Wer teilnehmen möchte, sollte deshalb alles einpacken, was leuchtet. Dazu kommen Kamera und Stativ. Gerade bei längeren Belichtungszeiten ist ein stabiles Stativ wichtig, damit die Aufnahmen nicht durch ungewollte Bewegungen verwackeln.
Langzeitbelichtung als wichtiger Bestandteil der Fototour
Fototour Jena: Die Langzeitbelichtung spielt bei der Veranstaltung eine zentrale Rolle. Dabei bleibt der Kameraverschluss über einen längeren Zeitraum geöffnet. Je nach Motiv und gewünschtem Effekt können Belichtungszeiten von wenigen Sekunden bis zu mehreren Minuten oder sogar Stunden reichen.
Bei kurzen Belichtungszeiten zwischen etwa einer und fünf Sekunden lassen sich leichte Bewegungsunschärfen erzeugen. Belichtungszeiten von zehn bis 30 Sekunden können deutliche Lichtspuren oder weich wirkendes Wasser ermöglichen. Bei einer Minute und länger entstehen nochmals stärkere und kreativere Effekte.
Auch Lichtspuren von Autos oder Sternen, Bewegungen von Menschen und Wolken sowie Aufnahmen von Wasser lassen sich mit längeren Belichtungszeiten umsetzen. Bewegte Objekte können dabei während der Belichtung teilweise verschwinden, sodass beispielsweise Plätze trotz vieler Menschen vergleichsweise leer erscheinen.
Lichtmarlerei am Jenaer Pulverturm
Kameraeinstellungen für kreative Nachtaufnahmen
Für die Langzeitbelichtung sind mehrere Kameraeinstellungen entscheidend. Eine zentrale Rolle spielt die Belichtungszeit. Wer länger als 30 Sekunden fotografieren möchte, kann bei entsprechend ausgestatteten Kameras den Bulb-Modus verwenden.
Auch die Blende beeinflusst die Aufnahme. Für Landschaften werden im Ausgangstext Blendenwerte zwischen f/8 und f/11 genannt. Für gezielte Lichtaufnahmen mit geringerer Tiefenschärfe können Werte zwischen f/2.8 und f/5.6 interessant sein. Sehr geschlossene Blenden ab f/16 reduzieren zwar die Lichtmenge, können jedoch Beugungsunschärfe verursachen.
Beim ISO-Wert empfiehlt sich ein möglichst niedriger Wert, um Bildrauschen zu reduzieren. ISO 100 bis 200 wird für Langzeitbelichtungen als geeigneter Bereich genannt.
Lichtmalerei, der kreativen Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Stativ, Fernauslöser und ND-Filter
Zur Grundausstattung für Langzeitbelichtungen gehört ein stabiles Stativ. Schon kleine Bewegungen während der Aufnahme können zu Verwacklungen führen.
Ein Fernauslöser oder alternativ der Selbstauslöser verhindert zusätzliche Erschütterungen beim Betätigen des Kameraauslösers. Bei Aufnahmen unter hellen Bedingungen kann außerdem ein ND-Filter eingesetzt werden. Der Neutraldichtefilter reduziert das einfallende Licht und ermöglicht dadurch längere Belichtungszeiten.
Genannt werden unter anderem ND8 und ND64 für moderate Verlängerungen sowie ND1000 für sehr lange Belichtungen bei hellem Licht.
Lichtmalerei und Langzeitbelichtung. Eine kreative Welt mit ganz besonderen Perspektiven.
Blaue Stunde, Nacht und Wetter als Gestaltungselemente
Auch die Lichtverhältnisse beeinflussen die Wirkung einer Langzeitbelichtung. Die blaue Stunde bietet eine Kombination aus vorhandenem Restlicht und künstlicher Beleuchtung. In der Nacht lassen sich insbesondere Lichtspuren und Aufnahmen von Städten umsetzen.
Bei Tageslicht können ND-Filter dabei helfen, längere Belichtungszeiten zu ermöglichen.
Auch das Wetter kann für die Bildgestaltung eine Rolle spielen. Wolken können dynamische Effekte erzeugen. Wind kann Bewegungsunschärfe bei Bäumen oder Wasser verstärken.
Bei Dunkelheit empfiehlt sich außerdem die manuelle Fokussierung. Der Autofokus kann bei wenig Licht unzuverlässig arbeiten. Live-View und eine vergrößerte Darstellung des Fokusbereichs können bei der Scharfstellung helfen.
Eigene Ideen stehen im Mittelpunkt
Die Fototour versteht sich als gemeinsames Experimentieren mit Kamera, Licht und Bewegung. Unterschiedliche Belichtungszeiten können ausprobiert und miteinander verglichen werden. Auch Spiegelungen in Wasser oder Glasflächen bieten Möglichkeiten für kreative Bildideen.
Darüber hinaus kann Lightpainting mit Taschenlampen oder LEDs ausprobiert werden. Die Teilnehmer sind eingeladen, eigene Ideen einzubringen und fotografisch umzusetzen.
Damit richtet sich die Tour an Menschen, die sich mit Fotografie beschäftigen und Lust darauf haben, verschiedene Techniken in der Praxis auszuprobieren. Der Ausgangstext stellt dabei vor allem das gemeinsame Fotografieren, den Austausch und das Experimentieren heraus.
Treffpunkt und Teilnahme
Die Fototour „Über den Dächern von Jena“ findet am Samstag, 18. September 2027, in Jena statt. Treffpunkt ist am Markt, 07743 Jena.
Fototour Jena: Die Teilnahme kostet 0,00 Euro. Eine feste Uhrzeit wird im Ausgangstext nicht genannt. Wer dabei sein möchte, kann einfach eine Nachricht schicken.
Für die Tour sollten Kamera und Stativ mitgebracht werden. Wer mit Licht experimentieren möchte, kann zusätzlich entsprechende Lichtquellen wie Taschenlampen oder LEDs einpacken. Im Mittelpunkt steht der Spaß an der Fotografie sowie die Möglichkeit, eigene Ideen auszuprobieren.
Die Fototour verbindet dabei Stadtfotografie mit Langzeitbelichtung, Lichtmalerei und kreativen Experimenten. Von den erhöhten Perspektiven über die Dächer Jenas bis zu Motiven in der Dunkelheit bietet der Abend verschiedene Ansätze, um die Stadt fotografisch festzuhalten.
Du suchst gute Fotospots in Jena, schau mal in meinen Fotoblog.
Fotografie bei Nacht eröffnet Perspektiven, die tagsüber verborgen bleiben. Am Samstag, 21. August 2027, findet an der historischen Bockwindmühle im Jenaer Ortsteil Krippendorf eine gemeinsame Fototour rund um Nachtfotografie, Lightpainting und Langzeitbelichtung statt. Beginn ist 20.00 Uhr direkt an der Bockwindmühle in Krippendorf.
Die Veranstaltung richtet sich an alle Fotografiebegeisterten, die Freude am kreativen Arbeiten mit der Kamera haben. Im Mittelpunkt stehen gemeinsames Ausprobieren, Erfahrungsaustausch und das Fotografieren außergewöhnlicher Lichtsituationen. Die landschaftliche Umgebung der Bockwindmühle sowie der Nachthimmel bieten dafür passende Voraussetzungen.
Fototour Bockwindmühle Jena 2027 – Fotografie & Lichtmalerei
Veranstaltungsdetails
Veranstaltung: Fototour Nachtfotografie und Lightpainting an der Bockwindmühle Krippendorf
Datum: Samstag, 21. August 2027
Uhrzeit: 20.00 Uhr
Ort: Bockwindmühle Krippendorf, Zur Windmühle, 07751 Jena (OT Krippendorf)
Zielgruppe: Fotografiebegeisterte, Hobbyfotografen und Interessierte an Nachtfotografie
Kosten: Spaß an der Fotografie
Nachtfotografie und Lightpainting in Jena erleben
Die Fototour an der Bockwindmühle verbindet verschiedene fotografische Techniken miteinander. Während der Abendstunden entstehen ideale Bedingungen, um mit Lichtquellen zu experimentieren und kreative Langzeitbelichtungen aufzunehmen.
Geplant sind Aufnahmen mit unterschiedlichen Lichtquellen, die während langer Belichtungszeiten beeindruckende Lichtspuren erzeugen. Dabei entstehen Motive, die mit bloßem Auge in dieser Form kaum wahrgenommen werden können.
Auch die Landschaft rund um die Bockwindmühle sowie der Nachthimmel werden in die Fototour einbezogen. Beide Motive eignen sich hervorragend für Langzeitbelichtungen und ermöglichen abwechslungsreiche Bildkompositionen.
Was Besucher bei der Fototour erwartet
Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht das gemeinsame Fotografieren. Teilnehmende können eigene Ideen ausprobieren, verschiedene Perspektiven testen und Erfahrungen austauschen.
Besonders gefragt sind kreative Ansätze. Wer bereits Ideen für spannende Lichtmotive oder außergewöhnliche Bildkompositionen hat, kann diese gemeinsam mit den anderen Teilnehmenden umsetzen.
Im Ausgangstext wird beispielsweise die Gestaltung eines Saturns mit leuchtenden Ringen erwähnt. Solche Motive entstehen ausschließlich durch Licht und Fantasie während einer langen Belichtungszeit.
Der offene Charakter der Veranstaltung bietet Raum zum Experimentieren. Jede Aufnahme entwickelt sich individuell und lädt dazu ein, neue fotografische Möglichkeiten kennenzulernen.
Was ist Langzeitbelichtung in der Fotografie?
Die Langzeitbelichtung zählt zu den bekanntesten Techniken der kreativen Fotografie. Dabei bleibt der Verschluss der Kamera deutlich länger geöffnet als bei einer normalen Aufnahme. Dadurch kann wesentlich mehr Licht auf den Kamerasensor treffen.
Die Belichtungszeit reicht je nach Motiv von mehreren Sekunden bis zu einigen Minuten. Während unbewegte Objekte scharf dargestellt werden, erscheinen Bewegungen als weiche oder leuchtende Spuren.
Typische Einsatzgebiete sind:
Lichtspuren bewegter Lichtquellen
Lightpainting mit Taschenlampen oder Leuchtstäben
Sternenspuren am Nachthimmel
Landschaftsaufnahmen in der Dämmerung
Nachtfotografie ohne Blitz
kreative Bewegungseffekte
Durch diese Technik entstehen Fotografien mit einer besonderen Bildwirkung, die sich deutlich von klassischen Momentaufnahmen unterscheiden.
Experimentelle Fotografie, Langzeitbelichtung und Lightpainting
Die historische Bockwindmühle im Ortsteil Krippendorf gehört zu den markanten Bauwerken im Westen von Jena. Gerade während der Abendstunden entwickelt der Standort eine besondere Atmosphäre.
Das Bauwerk bietet zahlreiche Möglichkeiten für unterschiedliche Perspektiven. Fotografiert werden kann sowohl aus Bodennähe als auch aus größerer Entfernung. Gemeinsam mit dem offenen Himmel entstehen Motive, die sich hervorragend für Langzeitbelichtungen eignen.
Die Kombination aus historischer Architektur, freier Landschaft und nächtlicher Beleuchtung macht den Standort für Fotografen besonders interessant.
Welche Ausrüstung empfohlen wird
Für erfolgreiche Langzeitbelichtungen empfiehlt sich eine geeignete Fotoausrüstung.
Dazu gehören insbesondere:
Kamera mit manuellen Einstellungsmöglichkeiten
stabiles Stativ
Fernauslöser oder Selbstauslöser
geladene Akkus
ausreichend Speicherkarten
Im Ausgangstext wird außerdem darauf hingewiesen, warme Kleidung mitzubringen. Selbst im August können die Abend- und Nachtstunden deutlich kühler ausfallen.
Ein stabiles Stativ ist für Langzeitbelichtungen unverzichtbar. Bereits kleinste Bewegungen können zu unscharfen Bildern führen.
Kreative Möglichkeiten mit Lightpainting
Beim Lightpainting entstehen Bilder, indem Lichtquellen während der Belichtung gezielt bewegt werden. Taschenlampen, LED-Leuchten oder andere Lichtquellen erzeugen dabei Linien, Formen und Figuren.
Die Kamera zeichnet diese Bewegungen während der langen Belichtungszeit vollständig auf. Dadurch entstehen individuelle Kunstwerke, die jedes Foto einzigartig machen.
Da während der Fototour ausdrücklich zum Experimentieren eingeladen wird, können eigene Ideen direkt vor Ort ausprobiert werden.
Freizeitveranstaltung für Fotografiebegeisterte in Thüringen
Fotografieveranstaltungen unter freiem Himmel gehören für viele Hobbyfotografen zu den abwechslungsreichen Freizeitangeboten in Thüringen. Die Kombination aus Natur, historischer Kulisse und kreativer Fotografie schafft ideale Bedingungen für gemeinsames Fotografieren.
Die Bockwindmühle Krippendorf bietet dafür eine passende Umgebung. Gleichzeitig ermöglicht der Austausch unter Gleichgesinnten neue Anregungen für eigene Projekte und Bildideen.
Treffpunkt und wichtige Hinweise
Treffpunkt ist am Samstag, 21. August 2027, um 20.00 Uhr direkt an der Bockwindmühle Krippendorf.
Adresse:
Zur Windmühle
07751 Jena (OT Krippendorf)
Teilnehmende sollten wettergerechte Kleidung sowie ein Stativ mitbringen. Eigene kreative Ideen und der Spaß am Fotografieren stehen während der gemeinsamen Fototour im Mittelpunkt.
Kloster Roda, das Zisterzienser Nonnenkloster Stadtroda
Mystisch; geschichtlich und eine traumhafte Kulisse für die Fotografie - die Kloster-Ruine der Zisterzienserinnen in Stadtroda. Wer von Euch in Jena, Stadtroda .. und Umgebung ist, dem lege ich einen Abstecher zum Kloster Roda ans Herz.
Ein Ausflugstipp für Euch, Kloster Roda
Das Zisterzienser Nonnenkloster verdankt seinen Ursprung den Herren von Lobdeburg, die nach ihrem Einzug um 1160 aus Franken - ein neues Hauskloster in Stadt Roda anlegten. 1240 erfolgte die Gründung des Klosters für die Nonnen vom Orden der Zisterzienserinnen. Die Aufhebung erfolgte 1534 infolge der Reformation in Thüringen.
Es hat viel mystisches Flair, so zumindest haben wir es in den späten Samstag-Nachmittagstunden im Februar empfunden.
Betrachtet aus etwas spezielleren Perspektiven und mit der Kamera festgehalten. Die Kloster-Ruine strahlt eine ganz eigene Aura aus.
Geschichtische Infos:
*Das Kloster Roda war ein Kloster der Zisterzienserinnen in Stadtroda (Thüringen).
Es wurde zwischen 1228 und 1247 als Hauskloster der Lobdeburger gegründet und diente ihnen auch als Grablege. Nach der Einführung der Reformation 1534 wurde es aufgehoben.
Die Klosterkirche wurde Mitte des 13. Jahrhunderts im gotischen Stil erbaut. Sie trägt deutliche Stilzüge der Reformen von Hirsau und Maulbronn. Seit der Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg 1638 verfiel die Kirche zur Ruine. Heute zählt die aus rotem Sandstein erbaute Kirche zu den größten Klosterruinen in Thüringen.
(*auszugsweise aus Wiki / Kloster Roda)
Wenn Ihr das Kloster der Zisterzienserinnen in Stadtroda besucht, nehmt unbedingt eine Kamera mit und lasst Euch inspirieren.
Besucher - Infos:
Klosterruine Stadtroda - Ruine eines ehemaligen Zisterzienser-Nonnenklosters
Glück Auf! Kommt mit auf einen Fotowalk der etwas anderen Art, den Ihr so noch nicht erlebt habt.
Man taucht ein in eine völlig andere Welt, tief unter der Erde und entdeckt Dinge, von denen man gelesen oder gehört hat und auf einmal bietet sich die Möglichkeit – sie selbst zu entdecken.
Bergwerk Kamsdorf
Unser Fotowalk „Unter Tage“ im Bergwerk Kamsdorf im Juni 2027
Ich möchte Euch einladen, echte Bergbautradition zu erleben. Im Juni 2027 besuchen wir das Bergwerk „Vereinigte Reviere“ in Kamsdorf und erkunden bei unserem Fotowalk die Welt unter Tage zu Fuß, dem Rad oder mit der Bahn.
Erkundet die Welt unter Tage zu Fuß, dem Rad oder mit der Bahn.
Übrigens, das Team des Besucherbergwerks Kamsdorf bietet neben individuellen Führungen für Gruppen auch Familien-Führungen für Kids an, die ganz spannende Überraschungen beinhalten. Wir werden uns sehr viel Zeit nehmen, denn es gibt jede Menge zu entdecken.
Geschichtliche Infos
Wir bekommen Einblicke in 300 Jahre Erzbergbau auf Kupfer-, Silber- und Eisenerz. Die letzte Epoche der untertägigen Eisensteinförderung, die unmittelbar mit der Errichtung der Maxhütte Unterwellenborn im Zusammenhang stand, ist ebenso erlebbar wie Gangbergbau auf Kupfererz, die Schachtförderung mittels Handhaspel oder Maschinenschacht. Der untertägige Rundweg führt auch durch die Grubenbaue, die im 2. Weltkrieg zum Rüstungswerk ausgebaut wurden und in denen ab 1984 ein Zivilverteidigungsobjekt errichtet werden sollte.
Geheimnisvolle Welten unter Tage – das Besucherbergwerk in Kamsdorf
Seit 2010 werden Führungen angeboten, bei denen Teile der 1.Sohle des Bergwerks mit einer originalen Grubenbahn befahren werden und dabei die letzte Periode des untertägigen Abbaus hautnah erleben lassen. Hierbei sind die gewaltigen Hohlräume, welche zur Gewinnung des eisenhaltigen Kalksteins im Kammer-Pfeiler-Abbau entstanden sind, prägend.
Zu beachten ist, dass die Temperatur in der Grube konstant – Sommer wie Winter – ca. 9°C beträgt. Festes Schuhwerk und passende Kleidung sind wichtig!
Das Bergwerk Kamsdorf bietet ideale Voraussetzungen, um mit Licht zu experimentieren. Das heißt – wir können uns mit dem Thema Lightpainting beschäftigen. Wenn es Interesse gibt, dann werden wir z.B. kleine Kreise mit Stahlwolle schleudern, die eine große Wirkung haben und fantastische Effekte liefern.
Lichtmalerei Unter Tage, MEGA!
Mit welchen Kosten müsst Ihr rechnen? Eintrittspreis: pro Teilnehmer 15,00 Euro
Fotowalk Geheimnisvolle Welten unter Tage – das Besucherbergwerk in Kamsdorf
Kurzportrait: Besucherbergwerk Kamsdorf
Das Besucherbergwerk Kamsdorf in Thüringen zählt zu den ältesten und bedeutendsten Montanstandorten Mitteldeutschlands. Seine Wurzeln reichen bis ins 15. Jahrhundert zurück, als hier erstmals systematisch nach Erzen gesucht wurde. Über Jahrhunderte prägte der Abbau von Kupferschiefer, Silber, Kobalt und später auch Eisen das Leben der Region und machte Kamsdorf zu einem industriellen Zentrum mit überregionaler Bedeutung.
Heute öffnet das Besucherbergwerk ein faszinierendes Fenster in diese Vergangenheit. Auf geführten Rundgängen tauchen Besucher in ein weit verzweigtes Stollensystem ein, das eindrucksvoll zeigt, wie sich Bergbautechnik und Arbeitsbedingungen im Laufe der Zeit verändert haben. Original erhaltene Abbauräume, historische Werkzeuge und anschauliche Installationen vermitteln ein authentisches Bild vom harten Alltag der Bergleute – von der frühen Handarbeit bis hin zu mechanisierten Verfahren des 19. und 20. Jahrhunderts.
Besonders eindrucksvoll ist die Vielfalt der geologischen Strukturen: farbige Mineraladern, markante Schichtungen und seltene Gesteinsformationen machen das Bergwerk zu einem spannenden Ort für Geologieinteressierte. Ergänzt wird das Erlebnis durch über Tage gelegene Ausstellungsbereiche, die die Geschichte des Reviers, die soziale Bedeutung des Bergbaus und die Entwicklung der regionalen Industrie beleuchten.
Das Besucherbergwerk Kamsdorf versteht sich nicht nur als musealer Ort, sondern als lebendiges Denkmal. Regelmäßige Veranstaltungen, thematische Führungen und Bildungsangebote für Schulen und Familien machen die Anlage zu einem kulturellen Treffpunkt der Region. Gleichzeitig engagiert sich der Trägerverein für den Erhalt des historischen Erbes und die wissenschaftliche Dokumentation des Montanstandorts.
Mit seiner Mischung aus authentischer Atmosphäre, historischer Tiefe und anschaulicher Vermittlung bietet das Besucherbergwerk Kamsdorf einen eindrucksvollen Einblick in die Welt des untertägigen Arbeitens – und zeigt, wie eng Technikgeschichte, Landschaft und menschliche Lebenswelten miteinander verwoben sind.
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